Aussehen
Der Buchenstamm ist auffallend silbergrau und glatt. Die Buche selber wirkt edel und leicht überheblich. Sie bildet, vor allem im Verbund mit mehreren Bäumen eine Kathedrale, einen Sakralraum. Es sind Säulen zu sehen, allesamt perfekte Einsen.
Der Buchenstamm ist auffallend silbergrau und glatt. Die Buche selber wirkt edel und leicht überheblich. Sie bildet, vor allem im Verbund mit mehreren Bäumen eine Kathedrale, einen Sakralraum. Es sind Säulen zu sehen, allesamt perfekte Einsen.
Sie wirken saturnal.
Kühl. Knochen und Muskeln. Athletisch. Kein Schnick, kein Schnack. Und: Reine
Aristokratie. Wie Edelleute in engem Kleid. Barone, Grafen, Herzoge, Könige,
Kaiser? Ubi fagus – ibi Caesar. Oder Baronin, Gräfin, Herzogin, Königin,
Kaiserin. Oder doch eher Pfarrer, Bischof, Papst? Göttlich – auf jeden Fall.
Die Buche
vermittelt Strenge. Sie ordnet und schafft Klarheit. Ihre Kühle, wirkt
erfrischend und anregend auf uns Menschen. Kühlend und hitzeableitend. Sie
konzentriert unser Denken. Möglicherweise wirkt sie aber für
kopflastige Menschen auch gegen Müdigkeit und Erschöpfung. Von jeder
Naturwahrheit ist ja bekanntlich das Entgegengesetzte, das Gegenteil, auch
prüfenswert.
Vom mächtigen Blattwerk der Buche sind
lungenreinigende und atmungsvertiefende Wirkungen zu erwarten. Man begebe sich
in einen Buchenwald und teste.
Die Buche wird
aber auch als Ganzes, in Teilen bzw. in Produkten Einfluss auf unsere Haut
haben. Beruhigend wirken. Schöne, glatte Haut machend. Reinigend. Regenerierend.
Von der
kühlenden Wirkung der Rinde wird man möglicherweise in Form von Tee als ein
fiebersenkendes Mittel profitieren können.
Blätter
Die Blätter verführen jung mit einem feinen süsslichen Frühlingsduft. Im Mund schmecken sie frisch und leicht sauer. Sie sind anfangs im Frühjahr sehr mundig, knackig lecker und werden nach und nach gegen den Spätfrühling hin zäher und ledrig und bitter. Auch hier ein Hinweis auf die positive Wirkung bezüglich unserer Hülle, der Haut. Vielleicht eine Art dermatologischer Jungbrunnen. Es sind noch wenig gefestigte Erkenntnisse in dieser Richtung zu finden.
Die Blätter verführen jung mit einem feinen süsslichen Frühlingsduft. Im Mund schmecken sie frisch und leicht sauer. Sie sind anfangs im Frühjahr sehr mundig, knackig lecker und werden nach und nach gegen den Spätfrühling hin zäher und ledrig und bitter. Auch hier ein Hinweis auf die positive Wirkung bezüglich unserer Hülle, der Haut. Vielleicht eine Art dermatologischer Jungbrunnen. Es sind noch wenig gefestigte Erkenntnisse in dieser Richtung zu finden.
Das frische
Hellgrün der Buchen wirkt vor allem im Frühling sehr erhellend auf unsere
Seele. Ein richtiger Aufsteller ist das jeweils, finde ich. Und im Herbst machen
es die Buchen mit ihrem Farbenspiel vom Grün bis zum endgültigen Braun hin grad
nochmals so.
Asche
Die Asche der Buche wurde von unseren Vorfahren häufig als schonendes Scheuer- und Reinigungsmittel eingesetzt, z.B. zum Zähneputzen. Sie enthält Gerbstoffe. Damit dürfte eine reinigende, regenerierende, zusammenziehende, entzündungswidrige, möglicherweise auch desinfizierende Wirkung auf die Haut angezeigt sein.
Die Asche der Buche wurde von unseren Vorfahren häufig als schonendes Scheuer- und Reinigungsmittel eingesetzt, z.B. zum Zähneputzen. Sie enthält Gerbstoffe. Damit dürfte eine reinigende, regenerierende, zusammenziehende, entzündungswidrige, möglicherweise auch desinfizierende Wirkung auf die Haut angezeigt sein.
Möglicherweise
kann man auch bei der Einnahme der Asche bei Magenleiden ähnliche Wirkungen
erzeugen.
(P.s. Früher
spielte auch der Buchenholzteer, [sogen. Kreosotum], welcher heute als
krebserregendes Mittel in Verruf geraten ist, eine gewisse Rolle bei
Magenleiden und Blutungen. Kreosotum wird heute nur noch in potenzierter Form
in der Homöopathie verordnet.)
Standort
Die Buche stellt keine besonderen Ansprüche an ihren Standort innerhalb unserer Klimazone. Auch in Bezug auf die Klimaerwärmung hat sie eine sehr breite Toleranz. Sie kann leicht aus den Nüsschen gezogen und dann an ihren Standort eingepflanzt werden. Diese Universalität erwarten wir auch für die breit gefächerte Palette von Menschentypen, die die Hilfe der Buche suchen.
Die Buche stellt keine besonderen Ansprüche an ihren Standort innerhalb unserer Klimazone. Auch in Bezug auf die Klimaerwärmung hat sie eine sehr breite Toleranz. Sie kann leicht aus den Nüsschen gezogen und dann an ihren Standort eingepflanzt werden. Diese Universalität erwarten wir auch für die breit gefächerte Palette von Menschentypen, die die Hilfe der Buche suchen.
Geschichtliches
Denken wir an die Rolle der Buche bei den Buchstaben. Oder als heilige Orakelzeichen der alten keltischen Weisen, oder an die Runen der Germanen, die auf Buchenholzstäbchen eingeritzt wurden. Das Alphabet des Lebens ist eng mit der Buche verknüpft.
Denken wir an die Rolle der Buche bei den Buchstaben. Oder als heilige Orakelzeichen der alten keltischen Weisen, oder an die Runen der Germanen, die auf Buchenholzstäbchen eingeritzt wurden. Das Alphabet des Lebens ist eng mit der Buche verknüpft.
Duft
Der Duft der Buchenlaubsäcke (mit getrockneten Blättern) hat auf die meisten Menschen eine beruhigende Wirkung
Der Duft der Buchenlaubsäcke (mit getrockneten Blättern) hat auf die meisten Menschen eine beruhigende Wirkung
Das Holz der
Buche dient auch zur Herstellung von Räuchermischungen.
Name
Der Name Rotbuche bezieht sich auf das rötliche Holz (im Vergleich zur Weissbuche = Hainbuche = Hagebuche = Hornbaum). Die rötliche Farbe wird durch das Dämpfen – damit das Holz nicht mehr so stark „arbeitet“ – verstärkt.
Name
Der Name Rotbuche bezieht sich auf das rötliche Holz (im Vergleich zur Weissbuche = Hainbuche = Hagebuche = Hornbaum). Die rötliche Farbe wird durch das Dämpfen – damit das Holz nicht mehr so stark „arbeitet“ – verstärkt.